Was ist ein Schuhmacher?

Wann waren Sie das letzte Mal bei einem Schuhmacher? Bei einem „richtigen“ Schuhmacher? Gute Frage, vielleicht wissen Sie auch schon nicht mehr, was ein Schuhmacher eigentlich ist? So geht es leider vielen Menschen. Sicherlich, heute gibt es Schuh-Geschäfte, Fachgeschäfte, Schuh-Zurichter, Schnell-Besohler, Schlüsseldienste die Sohlen wechseln, Orthopädie-Fachgeschäfte, Handmacher-Geschäfte, usw. Aber welche davon sind wirklich "Schuhmacher"?


Das Schuhmacher-Handwerk gab es schon zu den Zeiten der alten Römer, eigentlich schon vorher. Seit jeher binden sich Menschen (abgesehen von einigen Naturvölkern) Materialien an Ihre Füße um diese zu schützen. Selbst „Ötzi“ hatte Schuhe an. Und seit jeher benötigt man Schuhmacher um Schuhe herzustellen oder zu reparieren (siehe auch: Herkunft & Geschichte)


Aus dem Schuhmacher-Handwerk haben sich als Spezialisierung die Orthopädie-Schuhmacher entwickelt. Noch heute sind die ersten Lehrjahre der beiden Fachrichtungen dieselben, erst später erfolgt die Spezialisierung. Zudem haben viele Schuhmacher-Meister die Fachqualifizierung für orthopädische Schuh-Zurichtung, ein Mehrwert für jeden Kunden, der für seine Maßgeschneiderten Schuhe gleich auch die passenden Einlagen bekommt (siehe auch: „Hilfe vom Fachmann“)

 

 

Woran erkennt man einen Schuhmacher?


Ein „echter“ Schuhmacher verkauft nicht nur Schuhe und Maß-Anfertigungen in seinem Geschäft, sondern bietet zudem oftmals auch Schuh-Reparaturen, viele auch Lederarbeiten oder orthopädische Schuh-Zurichtungen an. Die Produkt-Auswahl besteht nur aus hochwertigen Angeboten, hochqualitativen Materialien und fachlich einwandfreier Verarbeitung. Beratung und Service sind ebenfalls sehr umfangreich, da das Wissen um das Produkt und die individuellen Fuß-Anforderungen des Kunden besser ausgebildet sind als bei herkömmlichen Schuh-Geschäften (siehe auch: „warum zum Experten?“)

 



Woran erkennt man einen guten Betrieb?


Ein guter Betrieb achtet schon auf den ersten Eindruck: Ein einladendes Schaufenster, eine gut gestaltete Außenbeschilderung, saubere Fenster und keine Spinnweben. Im Geschäft ist es gut sortiert und übersichtlich. Ein guter Meister hat stets eine saubere Schürze und eine aufgeräumte Werkstatt. Im Verkaufsraum muss die Auswahl der Produkte nicht unbedingt riesig sein, oftmals ist sie klein, aber fein und auf hochqualitative Modelle ausgelegt. Zudem werden sie in einem Meisterbetrieb individuell beraten, da der Schuhmacher bereits an Ihren Füßen und Ihren alten Schuhen sehen kann, was Ihre Füße wirklich brauchen.  Bei einem guten Betrieb ist der Kunde König und beste Arbeit ein Selbstverständnis.


Dafür geben wir Ihnen unser Ehren-Wort!