Woher kommt der Schuhmacher?

Um das Jahr 800 traten die Schuhmacher als selbstständige Handwerker auf.
Sie waren zugleich Gerber, und man nannte sie Lederer. Bis zum Jahre 1900 arbeiteten die Schuhmacher die Schuhe nur über einen Leisten, rechts oder links das blieb gleich. Nur für die unterschiedlichen Schuhgrößen gab es Leisten.

1863 gründete Peter Kaiser in Pirmasens die erste maschinelle Schuhfabrik.
Bis in die achtziger Jahre war Pirmasens die Hochburg der Schuhindustrie weltweit.
Heute werden 90% aller in Deutschland verkauften Schuhe im Ausland gefertigt.

 

Das Schuhmacherhandwerk selbst konnte bisher all die Höhen und Tiefen sehr gut überstehen. Der Schuhmacher verstand es durch seine Betriebsgröße und vor allem durch seine breit gefächerte Ausbildung flexibel auf den Markt zu reagieren.


Bis Ende der 60 Jahre machte der Schuhmacher noch sehr viele Handgemachte und Maßschuhe. In den 70 Jahren wandelte sich das Bild in der Schuhreparatur. Die Fußbettung und Schuhzurichtung am Konfektionsschuh standen im Vordergrund. Es entstanden Moderne Dienstleistungsbetriebe.


Heute wird wieder vermehrt auf Handarbeit und Maßschuhe wert gelegt und dem Schuhmacher-Handwerk stehen mehr Wege offen als jemals zuvor!