Die Ausbildung der Schuhmacher ist in den ersten beiden Jahren dieselbe, wie die Ausbildung der Orthopädie-Schuhmacher. Zudem gibt es heute viele Schuhmacher-Meister die Ihre Ausbildung mit dieser Zusatzqualifikation absolviert haben.

Der Schuhmacher erkennt daher mit geschultem Auge, welche Probleme Sie mit Ihren Füßen haben. Ob an einer angelaufenen Sohle, an der Belastung der Decksohle, am Gangbild, an der Verformung des Schaftes - ein abgetragenen Schuh verrät vieles über seine/n Träger/in.

 

Kleine Helfer, große Wirkung

Ein guter Schuhmacher kann Ihnen hier bereits im Ansatz entstehender Fußprobleme mit kleinen Zu-Arbeiten am Schuh Ihre Fuß-Stellung verbessern, Ihre Haltung wiederkorrigieren und dadurch den Bewegungsapparat entlasten.

Ebenso kann er selbstverständlich die von Ihrem Arzt analysierten, anatomische Fehlstellungen helfen zu verbessern, sei es durch die Fertigung ärztlich verordneter Einlagen, Absatz-korrekturen bei unterschiedlichen Beinlängen, usw.

 

Doch auch bei alltäglichen Problemen ist der Fachmann schnell zur Hilfe: 

 

Wenn der "Schuh drückt"

Schuhe im Schuhgeschäft werden nach "Standard-Maßen" gefertigt. Oftmals drückt dann individuell doch der Schuh, ist vorne zu eng oder oben zu weit. Hinten "schlupft" man ungewollt heraus, von Blasen und Druckstellen ganz zu schweigen.

Die dafür oftmals im freien Handel angebotenen Kissen, Sohlen oder Polster können dann bei falscher Anwendung eher Schaden anrichten, als Erleichterung bieten. Wenn der Schuh reibtt und zwickt, fragen Sie Ihren Schuhmacher, ob ein Weiten des Leders sinnvoller ist, als das Einkleben von Polstern.

Oftmals helfen Halbsohlen-Zuschnitte, individuelle Weitungen oder Innensohlen-Fräsungen für mehr Wohlfühl-Gefühl im Schuh.

 

Nur ein geschultes Auge kann professionelle und zuverlässige Arbeit leisten, damit Sie mobil bleiben und länger Freude an Ihren Schuhen haben - daher lieber gleich zum Fachmann! Ihre Gesundheit dankt es Ihnen.