Die Schuhmacher-lnnung München

Am 28. Mai des Jahres 1290 fertigte Herzog Ludwig der Strenge (1257-94)' den ersten Privilegienbrief für die Münchener Schuhmachermeister (magistri Calzifices Monaci) aus.

 

Diese Urkunde ist die älteste schriftliche Quelle von einer Münchener Handwerkszunft; sie ist in die frühen Zeugnisse von den deutschen Schuhmacherzünften einzureihen. Das Münchener Schuhmacherhandwerk ist im Jahre 1290 bereits zu einer Zunft (consortium) zusammengeschlossen worden.

 

Die Aufnahme in die Zunft hängt von der Zustimmung und vom Wohlgefallen der Zunftversammlung ab. Die eingezünfteten Schuhmacher Münchens erhalten vom Herzog Sonderrechte auf dem Markt zu München: nur sie dürfen dort Schuhe und angeschnittenes Leder verkaufen .

 

Im Jahr 1990 feierte die Schuhmacher-Innung Münchens das 700-jährige Jubiläum.

 

Innungs-Struktur

Die Innungen sind in den meisten Bundesländern in den Kreishandwerkerschaften zusammengeschlossen und haben in der Regel dort ihre Geschäftsführung. Die Innungen bilden durch Mitgliedschaft die Landesinnungsverbände und diese den Bundesinnungsverband. Dies alles wird durch den Innungsbeitrag finanziert.

Eine Innung sollte vom Landesverband Rundschreiben plus diverser Sonderinformationen erhalten. Das heißt, eine gut geführte Innung sollte auch die gleiche Anzahl an Info-Briefen an ihre Mitglieder weitergeben. Außerdem erhalten in der Regel die Mitglieder an den Kreishandwerkerschaften Rechtsberatung, Vertragsformulare, Arbeitsverträge und vieles mehr.

Eine gut geführte Innung kann mit dem Beitrag eine gute Arbeit für ihre Mitglieder leisten!
Der Beitrag den Sie an Ihre Innung entrichten ist gut angelegt.